Donnerstag, 14. Juni 2007
madrid I (14.06.07)
don madiaz, 18:32h
nach 9,5 stunden busfahrt komme ich heute morgen um kurz nach sieben in madrid an. waehrend der busfahrt habe ich immer wieder in 15 minuten-bloecken in sehr halswirbelsaeulenunfreundlichen stellungen schlaf gefunden. insgesamt komme ich wohl auf ca. 2 stunden schlaf. entsprechend geraedert fuehle ich mich heute morgen.
es ist gerade rush-hour. ueberall rennen menschen zu u-bahnen und zuegen, schubsen, draengeln, fluchen,...autos hupen. zuege fahren mit quietschenden bremsen ein. es ist fuerchterlich laut und hektisch. erst jetzt merke ich, dass ich wirklich voellig entschleunigt bin. selbst die erste busfahrt gestern frueh fuehlte sich an wie ein rasend schnelle karusellfahrt. in den letzten fuenf wochen habe ich ja alle distanzen ausschliesslich zu fuss zurueck gelegt. ich bin auf ein ganz anderes tempo eingestellt...
ich bin heute morgen etwas ueberfordert. madrid ist nach london und berlin die drittgroesste stadt europas. da ich in den letzten tagen nur noch galicische doerfer mit max. 2000 einwohnern gewoehnt war, tue ich mir mit der umstellung entsprechend etwas schwer.

es dauert ein bischen bis sich die erste voellige desorientierung gibt und ich das stadtzentrum finde. ich checke in dem hotel "miao" ein. ich kann zwei naechte zu jeweils 75 € bleiben, dann ziehe ich ein preisguenstigers hostal (40 € die nacht) um. beide unterkuenfte liegen ca. 5 fussminuten zum plaza mayor. ich taumle ein wenig ziellos durch die vielen strassen. es gibt wahnsinnig viele schuh-, mode und schmuckgeschaefte und bars. ich esse in einem vegetarischen schnellimbiss eine falafel aus einem pan integral. echt sehr lecker. man kan sich seine falafel mit allerhand sossen und gemuese pimpen wie man will. schade, dass es so etwas nicht bei uns gibt.

das "el corte ingles" hier ist noch riesiger als das in leon. es ist auf drei sechsstoeckige haeuser aufgeteilt. ich will mir nur ein paar sachen zur auffuellung meines kult-beutels nachkaufen und bin von dem angebotenen produkten voellig erschlagen. ich brauche dafuer mehr als 20 min. ich sehen mich zurueck nach kleinen supermaerkten mit uebersichtlichen angeboten...es wird wohl etwas dauen bis ich meinen herzschlag wieder mit dem einer grossstadt synchronisiert habe. schon komisch, wie schnell man eine sich an eine andere lebensart gewoehnt.
ich fluechte mich erstmal fuer mehrere stunden ins internet-cafe und trage fleissig meine handschriftlichen eintraege nach.
ich habe etwas angst in die boese, laute und unuebersichtliche welt dort draussen zurueckzukehren...;o)
ich haette wohl doch noch etwas am meer bleiben sollen...
es ist gerade rush-hour. ueberall rennen menschen zu u-bahnen und zuegen, schubsen, draengeln, fluchen,...autos hupen. zuege fahren mit quietschenden bremsen ein. es ist fuerchterlich laut und hektisch. erst jetzt merke ich, dass ich wirklich voellig entschleunigt bin. selbst die erste busfahrt gestern frueh fuehlte sich an wie ein rasend schnelle karusellfahrt. in den letzten fuenf wochen habe ich ja alle distanzen ausschliesslich zu fuss zurueck gelegt. ich bin auf ein ganz anderes tempo eingestellt...
ich bin heute morgen etwas ueberfordert. madrid ist nach london und berlin die drittgroesste stadt europas. da ich in den letzten tagen nur noch galicische doerfer mit max. 2000 einwohnern gewoehnt war, tue ich mir mit der umstellung entsprechend etwas schwer.

es dauert ein bischen bis sich die erste voellige desorientierung gibt und ich das stadtzentrum finde. ich checke in dem hotel "miao" ein. ich kann zwei naechte zu jeweils 75 € bleiben, dann ziehe ich ein preisguenstigers hostal (40 € die nacht) um. beide unterkuenfte liegen ca. 5 fussminuten zum plaza mayor. ich taumle ein wenig ziellos durch die vielen strassen. es gibt wahnsinnig viele schuh-, mode und schmuckgeschaefte und bars. ich esse in einem vegetarischen schnellimbiss eine falafel aus einem pan integral. echt sehr lecker. man kan sich seine falafel mit allerhand sossen und gemuese pimpen wie man will. schade, dass es so etwas nicht bei uns gibt.

das "el corte ingles" hier ist noch riesiger als das in leon. es ist auf drei sechsstoeckige haeuser aufgeteilt. ich will mir nur ein paar sachen zur auffuellung meines kult-beutels nachkaufen und bin von dem angebotenen produkten voellig erschlagen. ich brauche dafuer mehr als 20 min. ich sehen mich zurueck nach kleinen supermaerkten mit uebersichtlichen angeboten...es wird wohl etwas dauen bis ich meinen herzschlag wieder mit dem einer grossstadt synchronisiert habe. schon komisch, wie schnell man eine sich an eine andere lebensart gewoehnt.
ich fluechte mich erstmal fuer mehrere stunden ins internet-cafe und trage fleissig meine handschriftlichen eintraege nach.
ich habe etwas angst in die boese, laute und unuebersichtliche welt dort draussen zurueckzukehren...;o)
ich haette wohl doch noch etwas am meer bleiben sollen...
... comment