Donnerstag, 14. Juni 2007
olveiroa (09.06.07)
don madiaz, 15:29h
wir wurden vor dieser zweiten etappe nach finisterre gewarnt. sie soll sehr eintoenig und langweilig und mit 30 km auch anstrengend sein.
wir starten um 6:45, gehen alleine und verabreden uns fuer die erste bar. wider erwartens gefaellt uns die landschaft gut. zwischen neigreira und oliveiroa gibt es bis auf zwei bis drei kleine bars keine pilgerfaehige infrakstruktur.
es geht durch neblige eukalyptuswaelder auf einer hochebene. bis auf die winzdoerfer (alle unter 50 einwohner) sind wir hier mit der natur ganz alleine. ausser den bereits bekannten gesichtern treffen wir heute auch fast keine pilger. wir wandern teilweise ueber der wolkenhoehe und bekommen einen eindrucksvollen blick auf einen wolken verhangegen talkessel. roque de los muchachos xxs. die vielen grossartigen eindruecke unserer ankunft in santiago koennen sich so in ruhe setzen lassen. ab und zu werde ich durch aggressiv bellende wachschaeferhunden aus meinen gedanken und tagtraeumen in die wirklichkeit zurueckgeholt...
mit der zeit verschwindet der wald und wir laufen durch huegelige weidelandschaften. wir passieren mehrere hundert schwarz-weisse lurchi-kuehe. manchmal fuehrt unser weg auch direkt durch misstrauisch dreinblickende kuhherden. seit meinem rempler neulich wahre auch ich einen resoektablen sicherheitsabstand.
gegen nachmittag kommen wir zu einem aussichtspunkt mit schoenen blick auf einen stausee und das huegelige hinterland. oftmals ist der weg wegen umleitungen nicht eindeutig. meine beiden liebslingspilgerinnen werden langsam quengelig, da sie endlich ankommen moechten. nur mit viel muehe und einer ausserplanmaessigen siesta mit den von mir neu kreirten bocadillos con platano y chocolate bleibt die motivation und der zuckerspiegel erhalten.
um 15:00 uhr erreichen wir dann endlich geschafft unsere wohl letzte albergue des caminos. es ist ein mit viel liebe zum detail umgebauter alter bauernhof.

wir muessen noch eine stunde in der sonne auf die hospitalera warten. die bettenverteilung kann dann keiner so recht nachvollziehen und so kommt es kurz zu tumoltartigen zustaenden. wir muessen in dem immer noch etwas nach tier riechendem kuhstall naechtigen. nachdem wir unsere betten beschlagnahmt haben, will cristina erstmal ungeduscht cerveza con lemon in der einzigen bar des ortes. wir lassen uns schnell ueberreden...das zischt!

highlight der albergue: eine zweier-schlafgelegenheit in einem typischen auf steinpfosten aufgebockten kornspeicher (horreo). hier schlafen heute nacht sidart und miguel...
wir starten um 6:45, gehen alleine und verabreden uns fuer die erste bar. wider erwartens gefaellt uns die landschaft gut. zwischen neigreira und oliveiroa gibt es bis auf zwei bis drei kleine bars keine pilgerfaehige infrakstruktur.
es geht durch neblige eukalyptuswaelder auf einer hochebene. bis auf die winzdoerfer (alle unter 50 einwohner) sind wir hier mit der natur ganz alleine. ausser den bereits bekannten gesichtern treffen wir heute auch fast keine pilger. wir wandern teilweise ueber der wolkenhoehe und bekommen einen eindrucksvollen blick auf einen wolken verhangegen talkessel. roque de los muchachos xxs. die vielen grossartigen eindruecke unserer ankunft in santiago koennen sich so in ruhe setzen lassen. ab und zu werde ich durch aggressiv bellende wachschaeferhunden aus meinen gedanken und tagtraeumen in die wirklichkeit zurueckgeholt...
mit der zeit verschwindet der wald und wir laufen durch huegelige weidelandschaften. wir passieren mehrere hundert schwarz-weisse lurchi-kuehe. manchmal fuehrt unser weg auch direkt durch misstrauisch dreinblickende kuhherden. seit meinem rempler neulich wahre auch ich einen resoektablen sicherheitsabstand.
gegen nachmittag kommen wir zu einem aussichtspunkt mit schoenen blick auf einen stausee und das huegelige hinterland. oftmals ist der weg wegen umleitungen nicht eindeutig. meine beiden liebslingspilgerinnen werden langsam quengelig, da sie endlich ankommen moechten. nur mit viel muehe und einer ausserplanmaessigen siesta mit den von mir neu kreirten bocadillos con platano y chocolate bleibt die motivation und der zuckerspiegel erhalten.
um 15:00 uhr erreichen wir dann endlich geschafft unsere wohl letzte albergue des caminos. es ist ein mit viel liebe zum detail umgebauter alter bauernhof.

wir muessen noch eine stunde in der sonne auf die hospitalera warten. die bettenverteilung kann dann keiner so recht nachvollziehen und so kommt es kurz zu tumoltartigen zustaenden. wir muessen in dem immer noch etwas nach tier riechendem kuhstall naechtigen. nachdem wir unsere betten beschlagnahmt haben, will cristina erstmal ungeduscht cerveza con lemon in der einzigen bar des ortes. wir lassen uns schnell ueberreden...das zischt!

highlight der albergue: eine zweier-schlafgelegenheit in einem typischen auf steinpfosten aufgebockten kornspeicher (horreo). hier schlafen heute nacht sidart und miguel...
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