Samstag, 2. Juni 2007
fonfria (01.06.07)
don madiaz, 21:58h
puh, das war wirklich harter stoff. insgesamt drei knackige steigungen. laut fuehrer haben wir jetzt aber die letze grosse huerde vor santiago ueberwunden...
die nacht in den aeussert bequemen betten war toll. wir haben fuer pilgerverhaeltnisse bis 8:00 uhr ausgeschlafen. anschliessend nehmen wir unserer netten dame des hauses unser fruehstueck. wir laufen heute alle alleine und treffen uns zum mittagessen am hoechten punkt in o' cebreiro. die landschaft wird von schritt zu schrit toller. steinige anstiege fuehrern mich auf den ruecken gruener berge mit tollen weitblicken. irgendwo zwischen irland, oesterreich und suedtirol. ich probiere die achtsamkeitsuebungen aus meinem dalai lama hoerbuch und laufe meditierend. es dauertnicht lange und ich bin mal wieder eins mit der natur...
gegen mittag erreiche ich dann das denkmalgeschuetzte touristendorf o' cebreiro.

reichlich taxi-pilger und schulklassen haben sich schon vor mir eingefunden. es gibt das aelteste pilger-refugio und die aelteste erhaltene kirche des weges zu sehen. in der kirche ist der aus dem wunder von o' cebreiro bekannte kelch und hostie ausgestellt. diese zieren noch heute das galicische nationalwappen.
eigentlich besteht das dorf nur aus zwei touri-shops, etlichen bars und mesons. alles ist zwar recht touristisch, hat aber trotzdem charme. es erinnert ein bisschen an das dorf von asterix. ueberall sind keltische einfluesse zu sehen . so wurde ich zum beispiel mit dudelsackmusik empfangen. angeblich soll man dort noch an hexen glauben...zum mittag hole ich mir eine gaenseschmalvergiftung. meine tortilla wurde offenbar in einer ausgelassen gans angebraten. ich merke es aber zu spaet und mir ist zeitwilig richtig uebel...

wir quaelen uns ueber zwei weitere aufstiege und landen um 16:00 uhr in der privaten herberge, in der wir teleofnisch reserviert hatten. da das restliche dorf aus lediglich zwei weiteren bauernhoefen und reichlich kuhfladen besteht, sind wir froh, dass in unsere herberge eine bar mit abendessensmoeglichkiet integriert ist. ich bin so platt, dass ich mich nach dem duschen erstmal eine stunde aufs ohr hauen muss. abends breche ich dann meinen vorsatz, bis santiago keinen alkohol mehr zu trinken. auch in galicien wird sidra (cider) getrunken. wir sind uns einig, dass wir wohl offenbar bis irland gelaufen sind...
im riesigen aufenthaltsraum sind bequeme sofa-ecken aufgestellt. es gibt eine panoramfensterwand auf die galicische bergwelt. dort erlebe ich dann einen dieser wertvollen moment, die man am liebsten fuer immer festhalten moechte, weil gerade alles in sich stimmig ist. wir luemmeln zu viert in den sofas, starren auf die von der untergehenden sonne angestrahlten berge und hoeren aus nicoles handy "america" von razorlight...ganz grosses kino...
die nacht in den aeussert bequemen betten war toll. wir haben fuer pilgerverhaeltnisse bis 8:00 uhr ausgeschlafen. anschliessend nehmen wir unserer netten dame des hauses unser fruehstueck. wir laufen heute alle alleine und treffen uns zum mittagessen am hoechten punkt in o' cebreiro. die landschaft wird von schritt zu schrit toller. steinige anstiege fuehrern mich auf den ruecken gruener berge mit tollen weitblicken. irgendwo zwischen irland, oesterreich und suedtirol. ich probiere die achtsamkeitsuebungen aus meinem dalai lama hoerbuch und laufe meditierend. es dauertnicht lange und ich bin mal wieder eins mit der natur...
gegen mittag erreiche ich dann das denkmalgeschuetzte touristendorf o' cebreiro.

reichlich taxi-pilger und schulklassen haben sich schon vor mir eingefunden. es gibt das aelteste pilger-refugio und die aelteste erhaltene kirche des weges zu sehen. in der kirche ist der aus dem wunder von o' cebreiro bekannte kelch und hostie ausgestellt. diese zieren noch heute das galicische nationalwappen.
eigentlich besteht das dorf nur aus zwei touri-shops, etlichen bars und mesons. alles ist zwar recht touristisch, hat aber trotzdem charme. es erinnert ein bisschen an das dorf von asterix. ueberall sind keltische einfluesse zu sehen . so wurde ich zum beispiel mit dudelsackmusik empfangen. angeblich soll man dort noch an hexen glauben...zum mittag hole ich mir eine gaenseschmalvergiftung. meine tortilla wurde offenbar in einer ausgelassen gans angebraten. ich merke es aber zu spaet und mir ist zeitwilig richtig uebel...

wir quaelen uns ueber zwei weitere aufstiege und landen um 16:00 uhr in der privaten herberge, in der wir teleofnisch reserviert hatten. da das restliche dorf aus lediglich zwei weiteren bauernhoefen und reichlich kuhfladen besteht, sind wir froh, dass in unsere herberge eine bar mit abendessensmoeglichkiet integriert ist. ich bin so platt, dass ich mich nach dem duschen erstmal eine stunde aufs ohr hauen muss. abends breche ich dann meinen vorsatz, bis santiago keinen alkohol mehr zu trinken. auch in galicien wird sidra (cider) getrunken. wir sind uns einig, dass wir wohl offenbar bis irland gelaufen sind...
im riesigen aufenthaltsraum sind bequeme sofa-ecken aufgestellt. es gibt eine panoramfensterwand auf die galicische bergwelt. dort erlebe ich dann einen dieser wertvollen moment, die man am liebsten fuer immer festhalten moechte, weil gerade alles in sich stimmig ist. wir luemmeln zu viert in den sofas, starren auf die von der untergehenden sonne angestrahlten berge und hoeren aus nicoles handy "america" von razorlight...ganz grosses kino...
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