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Samstag, 16. Juni 2007
madrid II (15.06.07)
don madiaz, 00:51h
wollte gestern abend eigentlich (eigentlich sagt man eigentlich gar nicht!) noch in eine flamencobar. die wollten aber 29 € fuer eine stunde tanz ohne live-gitarre. smells like touristenabzocke. dann bin ich halt indisch essen gegangen. darauf habe ich naemlich schon lange (g)lust. vegetarische samosa und knoblauchlinsen. lecker! auf dem heimweg bin ich dann zum zweiten mal an diesem tag richtig nass geworden. madrid macht es mir an meinem ersten tag nicht gerade leicht...
heute wache ich um kurz nach 8:00 uhr auf. im hotelrestaurant nehme ich meíne pappsuessen schokocroissants. draussen werden schon wieder regenschirme aufgespannt. aber ich habe es eh nicht eilig und finde so mehrere "cafe solo largo" lang zeit, um etwas zu formulieren, was mir am herzen liegt...
lobpreisung fuer ein kluges maedchen aus milano
cristina zaehlt zu meinen wichtigsten begegnungen auf dem camino. mit ihr habe ich oft ausgelassen herumgealbert, aber auch viele sehr intensive gespraeche ueber gott und die welt gefuehrt. in ihrem grundkurs "italienisch fuer anfaenger" lehrte sie mir/uns lebensfreude, offenheit und vor allem mehr gelassenheit im alltag. warum auch nicht mal siesta machen, wenn einem das wasser bis zum hals steht? hinterher geht es auf jeden fall ausgeruht und gelassen weiter. und vielleciht schaut die welt dann sowieso schon wieder ganz anders aus. einfach ruhe bewahren...bei zu loesenden problemen hatte ich bisher immer hummeln im hintern und keine ruhe. die loesung musste moeglichst sofort her. aber schnell ist nicht automatisch gut. uns deutschen wird ja auch ein planungszwang nachgesagt. wir muessen alles vorplanen und wollen die situation immer im griff haben. bisher konnte ich nur dann beruhigt in den urlaub fliegen, wenn das hotel und der mietwagen monate im voraus nach eingehender internetrecherche gebucht waren. cristina ist da anders. sie vertraut oft darauf, dass es sicherlich irgendwie schon klappen wird. was haben wir auch schon gross zu verlieren? meine oben beschriebene nervoese unruhe und hektik sind ihr fremd. ist das gottvertrauen oder italienisch? sie lebt uns ihre haltungen so selbstverstaendlich vor, dass sie dabei gar nicht merkt, wie sehr sie uns verklemmten deutschen als vorbild dient. ich habe versucht, mir so manche scheibe abzuschneiden. hoffentlich verderben sie nicht so schnell in meinem alltag. fuer unsere gruppe war sie als fuenf-sprachen-fliessend-genie die grosse organisatorin, die ohne zu zoegern staendig die initiative ergriff, verantwortung uebernahm und sich um alle anstehende fragen und probleme kuemmerte. "nicht lange reden, handeln!" ist ihr motto. ich kam mir manchmal richtig schaebig vor. natuerlich war das auch sehr bequem fuer unsere gruppe. wir wollten ihre gutmuetigkeit aber nie ausnutzen und sie hat sich ja auch nie beschwert. mit ihrer aussergewoehnlichen kontaktfreudigkeit schlug sie uns so manche bruecke zu pilgern, ganzen pilgergruppen oder einheimischen. fuer einen schwatz mit einem zahnluckigen campensino oder einer alten witwe war sie immer zu haben. sie hat interesse an menschen mit geschichte und hoert sich diese auch gerne an. ich habe wirklich niemanden getroffen, der cristina nicht leiden konnte. vielmehr wurde sie staendig lautstark und mit grossem "hallo" begruesst und geherzt. ihre herzlichlichkeit und offenheit ist eben absolut authentisch. es ist herrlich mit anzusehen, wie ausgelassen und ehrlich sie sich freuen kann. da kann es schon mal passieren, dass sie mitten in einem ernsten gespraech aufschreit, um dann in bestzeit quer ueber einen grossen plaza zu spurten. und das nur, weil sie jemand bekanntes entdeckt hat. ich waere auch gerne so. aber ich habe nun mal kein suedlaendisches temperament. schade eigentlich...wenn sie sich ihre kraefte richtig eingeteilt hat ;o> ist cristina ein garant fuer gelassene gute laune mit tiefgang...die welt waere eine bessere, wenn es mehr cristinas gaebe...
liebe cristina! ich bin sehr froh, dich getroffen zu haben. danke, dass du ein grosses stueck des weges mit mir gegangen und in santiago angekommen bist. ich wuensche dir von ganzem herzen alles liebe und gute und freue mich schon jetzt auf unser revival-treffen im august...huehner?
doch zurueck nach madrid...
gegen halb 11 mache ich mich dann doch mal auf den weg. bei dem unsicheren wetter entscheide ich mich zunaechst fuer einen besuch im spanischen nationalmusem, dem prado. mein kurzer weg dorthin fuehrt am congresso de los diputatos vorbei. dort werden gerade hektisch vorbereitungen fuer einen grossen staatsakt getroffen. im rahmen der "30-anos-de-democracia"-feierlichkeiten sind ausgerechnet heute und morgen "jornadas de las puertas abiertas" (tage der offenen tuer). das gemeine volk darf das abgeordnetenhaus inspizieren. viele hunderte schaulustige stehen auch schon schlange und begehren einlass. rote teppiche, rednerpulte, tribuehnen, uebertragungswagen von tve, absperrgitter, fotografen, musikanten in dummen blau-roten-uniformen...scheint ein ganz grosses fest zu werden. deswegen also wimmelt ganz madrid von hunderschaften von policia und guarda civil. nachdem die eta kuerzlich einseitig die waffenruhe aufgekuendigt hat, will man offenbar nichts dem zufall ueberlassen. alle plaetze oeffentlichen interesses werden intensiv bewacht. gestern waren selbst in den angrenzenden geschaeften sicherheitsbeamte. da kann einem schon mulmig werden...jetzt erkenne ich auch, dass die gestrige live-uebertragung mit zapatero und co knapp 50 meter luftlinie von meinem hotel stattfand. darum also kreisten die ganze nacht hubschrauber ueber meinem kopf...
ich beschaeftige mich im prado bis ca. halb 3 mit spanischer, italienischer, flaemischer, hollaendischer und franzoesischer malerei des 15.-18. jahrhundert.

ich lese alle bildbeschreibungen in meinem deutschen fuehrer und uebersetze mir sogar die spanischen bildtitel. mein iPod spielt dazu die herrlichen adagios von joaquin rodrigo und sitarmusik von anushka shankar. es ist sehr spannend und entspannend. hier gefaellts mir. ich sollte mich mit malerei eingehender und oefters beschaeftigen...
wen es interessiert...
meine faves sind:
bruegels "triumph des todes"
,
boschs "garten der lueste" und
valezquezs "die meninas".

ich verlasse den prado bei strahlendem sonnenschein. gestiegene stimmung und besseres wetter. ich besuche den koeniglichen botanischen garten, habe aber kein rechtes interesse fuer die dortigen pflanzen. ich geniesse lieber die sonne auf einer wiese, die man eigentlich gar nicht betreten darf. siesta!
danach schlendere ich zwischen herrlich nach tapas riechenden bars und restaurants in hektischer betriebsamkeit zum plaza mayor. mein karges mittagessen besteht aus einem kleinen barra de pan und un media litro de agua. im herzen bin ich halt doch noch ein genuegsamer pilger.
vorbei an der catedral la almendena fuehrt mein weg dann zum palacio real und dem schoen angelegten plaza de orient (der platz vor dem palast).
exakt geschnittene irrgartenhecken und buchsbaeume neben marmorstatuen, die in reih und glied angeordent sind. ich besuche weder die kathedrale noch den palast. ich bleibe lieber in der sonne sitzen, chille zu cafe del mar, beobachte leute und geniesse die warme, helle atmoesphaere. die parks und gruenanlagen hier sind bei sonnenlicht sehr einladend und wollen einen gar nicht mehr loslassen. egal ob in den jardines de sabatini, rund um den templo de debod oder auf dem plaza espana...ich muss ueberall kurz pausieren, siesta machen, lesen, tagebuch schreiben und gucken.
offenbar durch die starke sonneneinstrahlung stimuliert liegt heute liebe ueber der stadt. ueberall lassen sich unglaublich gut aussehende frauen in viel zu kurzen roecken und zu eindeutigen tops von ihrem kernigen dreitagesbartfreunden die zungen tief in ihre rachen stecken. eng umschlungene paerchen mit rotierenden zungen und knetenden haenden. die hombres fuehren nur allzu gerne zuzahlungsfreie, lang andauernde mammographien durch, waehrend die mujeres anschliessend mit beherzten lendengriffen ueberpruefen, ob die gewuenschte wirkung auch schon eingetreten ist. ich bilde mir das wirklich nicht ein. hier geht es in der oeffentlichkeit ein ganzes stueck expliziter zur sache als bei uns in deutschland. ich traue mich da gar nicht hingucken. ich will schliesslich nicht als spanner gelten...aber meine mehrwoechige zolibataere pilgerabstinenz beginnt jetzt langsam auch physisch weh zu tun...
mit grossen kinderaugen passiere ich die wolkenkratzeraehnlichen gebaeude und haeuserschluchten in der gran via.
so etwas hat der kleine matthias bisher noch nicht gesehen. a touch of new york. es ist freitagabend und auf den strassen ist die hoelle los. auf dem puerta de sol geht es zu wie auf der bergkirchweih bei schoenem wetter und freibier. ich esse im "fresc co" zu abend. das ist eine franchise-restaurant-kette, die sich auf die fahnen geschrieben hat, nur gesundes aus frischen zutaten anzubieten. das all-you-can-eat-buffet kostet 9,95 € inkl. einem getraenk. die salate sind eine wucht. der vegetarier-himmel schlechthin. zum nachtisch kann man sich kaffee zapfen und postres oder fruechte nehmen. geiles konzept. schade nur, dass es so etwas nicht bei uns gibt...
na also, madrid! es geht doch! warum nicht gleich so? ich habe mich erst auf den zweiten blick in dich verliebt. aber das haelt ja oft am laengsten...
heute wache ich um kurz nach 8:00 uhr auf. im hotelrestaurant nehme ich meíne pappsuessen schokocroissants. draussen werden schon wieder regenschirme aufgespannt. aber ich habe es eh nicht eilig und finde so mehrere "cafe solo largo" lang zeit, um etwas zu formulieren, was mir am herzen liegt...
lobpreisung fuer ein kluges maedchen aus milano
cristina zaehlt zu meinen wichtigsten begegnungen auf dem camino. mit ihr habe ich oft ausgelassen herumgealbert, aber auch viele sehr intensive gespraeche ueber gott und die welt gefuehrt. in ihrem grundkurs "italienisch fuer anfaenger" lehrte sie mir/uns lebensfreude, offenheit und vor allem mehr gelassenheit im alltag. warum auch nicht mal siesta machen, wenn einem das wasser bis zum hals steht? hinterher geht es auf jeden fall ausgeruht und gelassen weiter. und vielleciht schaut die welt dann sowieso schon wieder ganz anders aus. einfach ruhe bewahren...bei zu loesenden problemen hatte ich bisher immer hummeln im hintern und keine ruhe. die loesung musste moeglichst sofort her. aber schnell ist nicht automatisch gut. uns deutschen wird ja auch ein planungszwang nachgesagt. wir muessen alles vorplanen und wollen die situation immer im griff haben. bisher konnte ich nur dann beruhigt in den urlaub fliegen, wenn das hotel und der mietwagen monate im voraus nach eingehender internetrecherche gebucht waren. cristina ist da anders. sie vertraut oft darauf, dass es sicherlich irgendwie schon klappen wird. was haben wir auch schon gross zu verlieren? meine oben beschriebene nervoese unruhe und hektik sind ihr fremd. ist das gottvertrauen oder italienisch? sie lebt uns ihre haltungen so selbstverstaendlich vor, dass sie dabei gar nicht merkt, wie sehr sie uns verklemmten deutschen als vorbild dient. ich habe versucht, mir so manche scheibe abzuschneiden. hoffentlich verderben sie nicht so schnell in meinem alltag. fuer unsere gruppe war sie als fuenf-sprachen-fliessend-genie die grosse organisatorin, die ohne zu zoegern staendig die initiative ergriff, verantwortung uebernahm und sich um alle anstehende fragen und probleme kuemmerte. "nicht lange reden, handeln!" ist ihr motto. ich kam mir manchmal richtig schaebig vor. natuerlich war das auch sehr bequem fuer unsere gruppe. wir wollten ihre gutmuetigkeit aber nie ausnutzen und sie hat sich ja auch nie beschwert. mit ihrer aussergewoehnlichen kontaktfreudigkeit schlug sie uns so manche bruecke zu pilgern, ganzen pilgergruppen oder einheimischen. fuer einen schwatz mit einem zahnluckigen campensino oder einer alten witwe war sie immer zu haben. sie hat interesse an menschen mit geschichte und hoert sich diese auch gerne an. ich habe wirklich niemanden getroffen, der cristina nicht leiden konnte. vielmehr wurde sie staendig lautstark und mit grossem "hallo" begruesst und geherzt. ihre herzlichlichkeit und offenheit ist eben absolut authentisch. es ist herrlich mit anzusehen, wie ausgelassen und ehrlich sie sich freuen kann. da kann es schon mal passieren, dass sie mitten in einem ernsten gespraech aufschreit, um dann in bestzeit quer ueber einen grossen plaza zu spurten. und das nur, weil sie jemand bekanntes entdeckt hat. ich waere auch gerne so. aber ich habe nun mal kein suedlaendisches temperament. schade eigentlich...wenn sie sich ihre kraefte richtig eingeteilt hat ;o> ist cristina ein garant fuer gelassene gute laune mit tiefgang...die welt waere eine bessere, wenn es mehr cristinas gaebe...
liebe cristina! ich bin sehr froh, dich getroffen zu haben. danke, dass du ein grosses stueck des weges mit mir gegangen und in santiago angekommen bist. ich wuensche dir von ganzem herzen alles liebe und gute und freue mich schon jetzt auf unser revival-treffen im august...huehner?
doch zurueck nach madrid...
gegen halb 11 mache ich mich dann doch mal auf den weg. bei dem unsicheren wetter entscheide ich mich zunaechst fuer einen besuch im spanischen nationalmusem, dem prado. mein kurzer weg dorthin fuehrt am congresso de los diputatos vorbei. dort werden gerade hektisch vorbereitungen fuer einen grossen staatsakt getroffen. im rahmen der "30-anos-de-democracia"-feierlichkeiten sind ausgerechnet heute und morgen "jornadas de las puertas abiertas" (tage der offenen tuer). das gemeine volk darf das abgeordnetenhaus inspizieren. viele hunderte schaulustige stehen auch schon schlange und begehren einlass. rote teppiche, rednerpulte, tribuehnen, uebertragungswagen von tve, absperrgitter, fotografen, musikanten in dummen blau-roten-uniformen...scheint ein ganz grosses fest zu werden. deswegen also wimmelt ganz madrid von hunderschaften von policia und guarda civil. nachdem die eta kuerzlich einseitig die waffenruhe aufgekuendigt hat, will man offenbar nichts dem zufall ueberlassen. alle plaetze oeffentlichen interesses werden intensiv bewacht. gestern waren selbst in den angrenzenden geschaeften sicherheitsbeamte. da kann einem schon mulmig werden...jetzt erkenne ich auch, dass die gestrige live-uebertragung mit zapatero und co knapp 50 meter luftlinie von meinem hotel stattfand. darum also kreisten die ganze nacht hubschrauber ueber meinem kopf...
ich beschaeftige mich im prado bis ca. halb 3 mit spanischer, italienischer, flaemischer, hollaendischer und franzoesischer malerei des 15.-18. jahrhundert.

ich lese alle bildbeschreibungen in meinem deutschen fuehrer und uebersetze mir sogar die spanischen bildtitel. mein iPod spielt dazu die herrlichen adagios von joaquin rodrigo und sitarmusik von anushka shankar. es ist sehr spannend und entspannend. hier gefaellts mir. ich sollte mich mit malerei eingehender und oefters beschaeftigen...
wen es interessiert...
meine faves sind:
bruegels "triumph des todes"

boschs "garten der lueste" und

valezquezs "die meninas".

ich verlasse den prado bei strahlendem sonnenschein. gestiegene stimmung und besseres wetter. ich besuche den koeniglichen botanischen garten, habe aber kein rechtes interesse fuer die dortigen pflanzen. ich geniesse lieber die sonne auf einer wiese, die man eigentlich gar nicht betreten darf. siesta!
danach schlendere ich zwischen herrlich nach tapas riechenden bars und restaurants in hektischer betriebsamkeit zum plaza mayor. mein karges mittagessen besteht aus einem kleinen barra de pan und un media litro de agua. im herzen bin ich halt doch noch ein genuegsamer pilger.
vorbei an der catedral la almendena fuehrt mein weg dann zum palacio real und dem schoen angelegten plaza de orient (der platz vor dem palast).

exakt geschnittene irrgartenhecken und buchsbaeume neben marmorstatuen, die in reih und glied angeordent sind. ich besuche weder die kathedrale noch den palast. ich bleibe lieber in der sonne sitzen, chille zu cafe del mar, beobachte leute und geniesse die warme, helle atmoesphaere. die parks und gruenanlagen hier sind bei sonnenlicht sehr einladend und wollen einen gar nicht mehr loslassen. egal ob in den jardines de sabatini, rund um den templo de debod oder auf dem plaza espana...ich muss ueberall kurz pausieren, siesta machen, lesen, tagebuch schreiben und gucken.
offenbar durch die starke sonneneinstrahlung stimuliert liegt heute liebe ueber der stadt. ueberall lassen sich unglaublich gut aussehende frauen in viel zu kurzen roecken und zu eindeutigen tops von ihrem kernigen dreitagesbartfreunden die zungen tief in ihre rachen stecken. eng umschlungene paerchen mit rotierenden zungen und knetenden haenden. die hombres fuehren nur allzu gerne zuzahlungsfreie, lang andauernde mammographien durch, waehrend die mujeres anschliessend mit beherzten lendengriffen ueberpruefen, ob die gewuenschte wirkung auch schon eingetreten ist. ich bilde mir das wirklich nicht ein. hier geht es in der oeffentlichkeit ein ganzes stueck expliziter zur sache als bei uns in deutschland. ich traue mich da gar nicht hingucken. ich will schliesslich nicht als spanner gelten...aber meine mehrwoechige zolibataere pilgerabstinenz beginnt jetzt langsam auch physisch weh zu tun...
mit grossen kinderaugen passiere ich die wolkenkratzeraehnlichen gebaeude und haeuserschluchten in der gran via.

so etwas hat der kleine matthias bisher noch nicht gesehen. a touch of new york. es ist freitagabend und auf den strassen ist die hoelle los. auf dem puerta de sol geht es zu wie auf der bergkirchweih bei schoenem wetter und freibier. ich esse im "fresc co" zu abend. das ist eine franchise-restaurant-kette, die sich auf die fahnen geschrieben hat, nur gesundes aus frischen zutaten anzubieten. das all-you-can-eat-buffet kostet 9,95 € inkl. einem getraenk. die salate sind eine wucht. der vegetarier-himmel schlechthin. zum nachtisch kann man sich kaffee zapfen und postres oder fruechte nehmen. geiles konzept. schade nur, dass es so etwas nicht bei uns gibt...
na also, madrid! es geht doch! warum nicht gleich so? ich habe mich erst auf den zweiten blick in dich verliebt. aber das haelt ja oft am laengsten...
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